Zur Geschichte des Oilskin:

Die Verwendung von Oilskin als Oberbekleidung entstand im frühen 18. Jahrhundert auf dem langen Seeweg nach Australien.
Man suchte nach einer schützenden, wetterfesten Bekleidung, die trocken hielt und winddicht war.
Also wurden aus gebrauchten Segeltüchern wasserdichte Umhänge gemacht, indem sie in Leinsamenöl getränkt wurden.
Mit der Zeit der Besiedlung des Outbacks fanden einstige Seeleute eine neue Tätigkeit als Stockman bzw. Drover (australische Namen für Viehtreiber).
Die sogenannten Oilskins wurden nun für ihre neue Aufgabe als wetterfeste Arbeitskleidung zu Lande weiterentwickelt bis zu unserer heutigen Oilskin.

Die Herstellung:

Noch heute  werden die Baumwollstoffe wie vor fast 300 Jahren die Segeltücher vor der Produktion in Öl getränkt. Unter tonnenschweren Walzen wird das überschüssige Öl wieder aus den Baumwollstoffen herausgepresst.

Das fertige Endprodukt braucht über einen mehrjährigen Zeitraum nicht nachimprägniert werden,
da das im Stoff verbliebene Öl speziell an den beanspruchten Stellen des fertigen Produktes selbständig im Gewebe zirkuliert und dadurch das Material wind- und wasserfest bleibt.

Die Pflege:

Unsere Oilskin Produkte sind extrem pflegeleicht und unkompliziert.
Entstandene Verschmutzungen werden am besten mit einer weichen bis mittleren Bürste entfernt.
Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt es sich, die verschmutzte Stelle mit klarem, kalten Wasser einzuweichen und mit einer anderen Stelle des Oilskin Oberstoffes zu reiben und somit den Schmutz zu lösen.

Zur Pflege bedarf es keines speziellen Waschmittels.
Seife oder andere waschaktive Substanzen dürfen nicht verwendet werden,sie greifen die Imprägnierung an.

Zum Trocknen werden Oilskin Produkte einfach an einem gut belüfteten Ort aufgehängt (keine Heizung oder Trockner).
Bei Verschleiß und Nachlassen der Imprägnierung an besonders beanspruchten Stellen ist natürlich ein Nachimprägnieren möglich. Hierfür bieten wir ein spezielles Microwax an.